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Verbandsgemeinde Jockgrim
Untere Buchstraße 22
76751 Jockgrim

Tel. (07271) 599-180
E-Mail

 
  Hatzenbühl - Jockgrim - Neupotz - Rheinzabern

Urlaubsorte

Hatzenbühl

Tabak und mehr

Im Jahr 1573 hatte Pfarrer Anselm Anselmann aus Hatzenbühl eine zündende Idee: er züchtete in seinem Garten Tabakpflanzen. Das für den Tabakanbau notwendige milde Klima und die besonderen Bodenverhältnisse in Hatzenbühl mögen ihn auf diesen Gedanken gebracht haben. Im Laufe der Jahre wurden hoch in die Landschaft aufragende Tabaktrockenschuppen zum Erkennungszeichen der Gemeinde Hatzenbühl. Die Hatzenbühler Tabakkönigin repräsentiert die alte Tabakkultur des Ortes.

Schmucke Fachwerkhäuser im Ortskern versprühen einen gemütlichen und ländlichen Charme. Ein Spaziergang oder eine Radtour entlang von rosablühenden Tabakpflanzen oder entlang von Gemüse- und Kräuterfeldern bieten Ihnen ideale Bedingungen zur naturnahen Freizeitgestaltung.

Wussten Sie schon, dass

  • Hatzenbühl nachweislich die älteste Tabakanbaugemeinde Deutschlands ist?
  • in Hatzenbühl der größte Teil des frischen Sauerkrauts, das in Süddeutschland verzehrt wird, verarbeitet wird?

Website: www.hatzenbuehl.de

Jockgrim

Über den Dächern

Jockgrim gehörte einst zu den "Königsdörfern" am Rande des Bienwaldes. Unter Kaiser Karl IV. erhielt der Ort im 14. Jahrhundert sogar Stadtrechte. Die gut erhaltene Stadtmauer und das historische Hinterstädtel lassen prunkvolle Zeiten erahnen.

Im 19. / 20. Jahrhundert war Jockgrim Standort der Falzziegelwerke Carl Ludowici, der einst größten Ziegelei in Europa. Zahlreiche Dächer in Jockgrim und Umgebung sind heute noch mit den qualitativ hochwertigen Ludovici-Ziegeln gedeckt. Sie bewahren Jockgrims kulturelle Tradition als Zieglerdorf auf unverwechselbare Art und Weise.

Wenn Sie die Atmospähre von historischen Orten mit kleinen verwinkelten Gassen und schmucken Fachwerkhäusern mögen - dann lieben Sie das Jockgrimer Hinterstädtel. Seine idyllische Lage auf dem Rheinhochufer und der schöne Ausblick von der Stadtmauer ins Tiefgestade haben seit jeher Künstler nach Jockgrim gezogen. Folgen Sie den Spuren der Heimatdichterin Lina Sommer oder des Malers Albert Haueisen, und lassen auch Sie sich von Jockgrim verzaubern.

Wussten Sie schon, dass

  • Dr. Johann Wilhelm Ludowici 1.400 Patente anmeldete?
  • Jockgrim seit Dezember 2010 einen Stadtbahnanschluss hat?

Website: www.jockgrim.de, www.hinterstaedtelfest.jockgrim.de/

 

 

 

 

Neupotz

Naturliebhaber trifft Feinschmecker

Der Name Neupotz kommt vom lateinischen "puteus", d.h. Pfütze, Sumpfland. Im Jahr 1532 wurde das Dorf durch das alljährliche Hochwasser überflutet. In sicherer Entfernung vom Rhein wurde das neue Potz, das heutige Neupotz aufgebaut.

Neupotz ist ein ehemaliges Fischer- und Korbmacherdorf mit ländlichem Charme. Ein besonders reizender Brauch in Neupotz: jedem Neugeborenen wird ein landschaftstypisches Obstbäumchen auf einer Streuobstwiese der Gemeinde gewidmet. Der Erholungswert in Neupotz ist groß. Malerische Altrheinlandschaften und urwüchsige Auwälder bieten Ihnen ideale Bedingungen zur naturnahen Freizeitgestaltung.

Auch für Ihr leibliches Wohl ist bestens gesorgt: Neupotz ist für seine exzellente Gastronomie überregional bekannt und geschätzt. Insbesondere wegen der leckeren Fischspezialitäten ist die „Schlemmermeile“ von Neupotz ein Muss für Genießer und Feinschmecker.

Wussten Sie schon, dass

  • ein Schatz, der bei  Neupotz gefunden wurde, als größter römischer Hortfund nördlich der Alpen gilt?
  • in Neupotz ein Rheinauen- und Hochwasserschutzinformationszentrum entstehen wird, in dem Sie sich über die besonderen geologischen Bedingungen des Lebens am Rhein informieren können?

Webseite: www.neupotz.dewww.leben-am-strom.de 

Rheinzabern

Spuren der Römer

Im Jahr 2004 feierten die Rheinzaberner ihr 1950-jähriges Bestehen. Die beeindruckende Geschichte von Rheinzabern reicht also bis in die Römerzeit zurück. Der Ort mit dem Namen „Tabernae“ wurde als Raststation und Lager an der Fernstraße von  Basel nach Mainz gegründet. Um 130 n. Christus entstand in Rheinzabern die größte Terra-Sigillata-Manufaktur nördlich der Alpen.

Noch heute finden Sie Zeugnisse der großen römischen Vergangenheit von Rheinzabern. Einige Gebäude sind aus römischen Fundmaterialien gebaut. Ein in das 3. Jh. n. Christus datierter römischer Brunnen wurde 1966 in Rheinzabern freigelegt und rekonstruiert. Wahrzeichen der am Südrand des Bienwaldes gelegenen Gemeinde ist die Pfarrkirche St. Michael mit Ihrem weithin sichtbaren Barockhelm. Liebevoll hergerichtete Fachwerkhäuser fügen sich harmonisch in das Ortsbild von Rheinzabern ein. 

Wussten Sie schon, dass

  • 1,5 Mio. Gefäße jährlich in den  Terra-Sigillata-Manufakturen Rheinzaberns entstanden und Töpferwaren bis nach England, Ungarn oder an die Krim gelangten?
  • Rheinzabern seit Dezember 2010 einen Stadtbahnanschluss hat?

Webseite: www.rheinzabern.de