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Verbandsgemeinde Jockgrim
Untere Buchstraße 22
76751 Jockgrim

Tel. (07271) 599-180
E-Mail

 
  Hatzenbühl - Jockgrim - Neupotz - Rheinzabern

Flora und Fauna

Altrhein

Die faszinierenden Altrheinlandschaften mit ihren urwüchsigen Auenwäldern und ruhig fließendem Gewässer sind das Ergebnis der Tulla’schen Rheinbegradigung. An den Altrheinarmen finden Vögel, Insekten und Fische ideale Brut- und Laichplätze. Im Gebiet der Ortgemeinden Neupotz und in Jockgrim ist diese wunderbare Landschaft zu bewundern.

 

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Bachläufe

Durch das Gebiet der Verbandsgemeinde Jockgrim fließen zwei Bäche: der Erlenbach und der Otterbach. Der Erlenbach fließt durch die Gemeinden Hatzenbühl, Neupotz und Rheinzabern. Er hat seinen Ursprung in Birkenhördt. In Leimersheim vereinigt er sich mit dem von rechts kommenden Otterbach zum Michelsbach. Der Otterbach fließt durch Neupotz und Jockgrim. Er entspringt bei Oberotterbach.

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Bärlauch

Von März bis Juni bedeckt der mit Knoblauch und Zwiebel verwandte Bärlauch weite Teile des Waldbodens und verströmt seinen charakteristischen Duft, wegen dem er in der Region auch "Hundsknoblich" genannt wird. Bärlauch wurde in den letzten Jahren als delikates Wildgemüse wiederentdeckt und gilt sogar als Heilpflanze. 
Geerntet wird der Bärlauch hauptsächlich im April, da die Blätter mit Beginn der Blüte einen bitteren Geschmack bekommen. Beim Sammeln der Bärlauchblätter ist Vorsicht geboten. Es besteht Verwechslungsgefahr mit den giftigen Maiglöckchen und Herbstzeitlosen.

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Bienwald

Der Bienwald zählt zu den wenigen, noch bestehenden zusammenhängenden Waldgebieten Deutschlands. Er zeichnet sich durch eine großartige Arten- und Biotopvielfalt aus. Kiefern und Fichten gedeihen hier genauso wie Buchen und Eichen. Neben Schwarz- und Rehwild haben Baummarder, Wildkatzen und der Weißstorch im Bienwald ihr Zuhause.

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Störche

Seit vielen Jahren können Sie bei uns wieder Störche beobachten. Im Frühjahr kehren zuerst die männlichen Weißstörche aus den Winterquatieren in Afrika und Spanien zu ihren angestammten Nistplätzen zurück, die Weibchen folgen bald nach. Ab Mai wird es dann richtig interessant, wenn das Storchenpaar bei der Aufzucht ihrer Jungen beobachtet werden kann. Störche nehmen gern Nisthilfen an, so haben jeweils ein Storchenpaar in Jockgrim auf einem alten Schornstein neben dem Bürgerhaus, und auf der Kirche in Neupotz ein Zuhause gefunden. In Hatzenbühl auf dem Schwesternhaus wurde ebenfalls ein Strochennest errichtet.
zur Storchenkamera von Neupotz 

 

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Tabakfelder

Die weiten Tabakfelder, inmitten derer Hatzenbühl liegt, verströmen in den Sommermonaten ihr würziges Aroma. Tabak gehört zur Familie der Nachtschattengewächse, wie auch Kartoffeln und Tomaten. Der Gattungsname Nicotiana, sowie die Bezeichnung Nikotin für das in der Tabakpflanze enthaltene hochgiftige Alkaloid gehen auf den Franzosen Jean Nicot zurück, der Mitte des 16. Jahrhunderts erste Versuche zur Heilwirkung des Tabaks unternahm. Im Juni und Juli bieten die rosa blühenden Pflanzen des "Virginiatabaks", der in Hatzenbühl angebaut wird, einen reizvollen Anblick.

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